Gefahr erkannt, Gefahr (fast) gebannt

DDK-Gewaltpräventionstrainer Markus Bogner zu Gast bei den Ski-Gymnastik-Kids in Heideck.

Anstelle des wöchentlichen Konditionstrainings erhielten die Kids der Heidecker Skigymnastik  Besuch vom Gewaltpräventions-Trainer Markus Bogner, Fachgruppenbeauftragter des Bundes  DDK e.V..

Markus Bogner hatte in seinem Heimatort Heideck für die Kids natürlich viele Hinweise in petto,  wie man Gefahren vorrausschauend erkennen und diesen entgehen könne. Wichtig sei  ihm, so Bogner, die Menschen zu sensibilisieren und vorbeugende Maßnahmen zu treffen, damit es gar nicht erst zu Gewalt komme. Er erklärte dies unter anderem anhand der zehn Grundwerte und Prinzipien des Judo- Sportes, die aber auch genauso  für alle anderen Budo- Sportarten gelten: Freundschaft, Ehrlichkeit, Wertschätzung, Hilfsbereitschaft,  Selbstbeherrschung, Ernsthaftigkeit, Höflichkeit, Respekt, Mut und Bescheidenheit. Von Bedeutung sei vor allem, „dass die Leute miteinander sprechen und nicht unangemessen aufeinander zugehen“.

Nichts aufzwängen

Kurz: Wer anderen Menschen seinen Willen aufzudrücken versuche, verhalte sich nicht richtig. Auch dürfe man niemandem körperliche oder psychische Gewalt antun. Dafür gebe es gesetzliche Regelungen, wie man sich zu verhalten habe, klärte Bogner die kleinen Brettlfans auf.

Sich wehren lernen

„Leider gibt es auch immer wieder Menschen, die nichts Anständiges im Schilde führen“, gab der Gewaltpräventionstrainer Bogner, der auch noch Judo- und Goshin-Jitsu-Trainer ist und das gleich in zwei Vereinen trainiert, zu. Deshalb sollten auch Kinder Gefahren erkennen und sich wehren lernen. Im Gespräch und an praktischen Beispielen zeigte Markus Bogner auf, wie man in bestimmten Situationen reagieren könne um sich zu schützen.

Mit lautem Applaus bedankten sich die 13 Mädchen und Buben sowie die beiden anwesenden Übungsleiter für die sehr informative Stunde.

Text & Bilder: Herbert Possenriede