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DDK Sommercamp: Schweiß und Ehre

Auch in diesem Jahr richtete das DDK ein Sommercamp aus. Trainingsort war die Hermann Neuberger Sportschule in Saarbrücken. Die aus ganz Deutschland angereisten Budoka und Kampfsportler übten sich von Freitag bis Sonntag im Judo, Karate, Aikido, Jiu-Jitsu, Hapkido, Bartitsu und Qigong. Den sportlichen Rahmen nutze der DDK Vorstand dazu, verdiente Mitglieder zu ehren. Höhepunkt war die Verleihung des 9. Dan an Judo-Urgestein Alfred Buchholz. Er kämpfte u.a. 10 Jahre Bundesliga für Hamburg und steht nunmehr seit über 44 Jahren als Lehrer auf der Matte. Bevor er 2014 das Amt des Vizepräsidenten im DDK übernahm war er lange Jahre als Sportreferent tätig. Desweiteren wurde verliehen: der 6. Dan Judo an Ulli Pütz, der 7. Dan Jiu-Jitsu an Frank Mundl, der 6. Dan Jiu-Jitsu an Christophe David und der 7. Dan Judo an Herbert Possenriede. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch. Einen ausführlichen Bericht findet ihr im DDK-Magazin Nr. 77. sb

Nachruf: Dr. Wolfgang Weinmann

Tief betroffen trauern wir um unser Judo Urgestein Dr. Wolfgang Weinmann, 8.Dan DDK, Budo-Fachbuchautor und Verleger, langjähriges Mitglied des Bundesvorstandes und Vorsitzender der Landesgruppe Berlin des DDK e.V., der nach längerer Krankheit am 22.09.2017 im Alter von 83 Jahren in Berlin verstarb. Das DDK e.V. und die DDK e.V. Landesgruppe Berlin/Brandenburg verlieren einen hervorragenden Judoka, Judolehrer und Funktionär. Im Polizeisportverein in Berlin erlernte er das Judo. Viele DDK Mitglieder aus der Landesgruppe Berlin/Brandenburg standen mit Ihm zusammen auf der Matte und erinnern sich gerne an die gemeinsamen Übungsstunden und Wettkämpfe. Seinen theoretischen und praktischen Erfahrungsschatz gab er als Fachbuchautor u.a. im Judo Brevier weiter. Bis kurz vor seiner Erkrankung stand Dr. Wolfgang Weinmann noch im Dojo der Technischen Universität als Trainer und Judolehrer auf der Matte. Jeder Judoka in Berlin/Brandenburg ist Stolz darauf, wenn seine Prüfungsurkunde die Unterschrift des Prüfers Dr. W. Weinmann trägt. Er hinterlässt eine große, nicht so leicht zu ersetzende Lücke in unserem Verband, unserer Landesgruppe. Wir werden Ihm stets in Ehren gedenken. Horst Hilbig, Vorsitzender der LG Berlin/Brandenburg DDK e.V. Vorstand

Neue Prüfungsrichtlinien für Judo Dan-Grade

Ab dem 01.01.2018 treten folgende neue Prüfungsrichtlinien für Judo Dan-Grade in Kraft: Für den 1. bis 5. Dan hat sich das allgemeine Prüfungsprogramm geändert: die traditionelle Nage-no Kata ist wie gehabt zum 1. Dan-Grad zu demonstrieren zum 2. Dan-Grad ist eine traditionelle Kata nach Wahl vorzuführen vom 3. bis zum 5. Dan-Grad sind jeweils zwei traditionelle Katas vorzuführen die vorgeführten Katas werden durch ein zusätzliches Einlegeblatt in den DDK-Pass von der zuständigen Prüfungskommission durch Unterschrift der Prüfer bestätigt. Einlegeblätter sind bei der Materialstelle anzufordern. Hier die aufgeführten traditionellen Katas:  Nage-no-Kata / Katame-no-Kata / Gonosen-no-Kata / Kime-no-Kata / Ju-no-Kata / Goshin-Jitsu-no-Kata / Itsutsu-no-Kata / Koshiki-no-Kata      Judoka ab dem vollendeten 40. Lebensjahr haben die Möglichkeit, anstelle der Demonstration von wettkampfbezogenen Stand- und Bodentechniken eine eigene Entwickelte Kata mit 15 technischen Elementen vorzuführen und zu erläutern. Wir bitten um Beachtung. Vielen Dank. Alfred Buchholz, Vors. der Budo-Kommission / 31.08.2017